»Paare sind wie Festungen, sie halten
zusammen gegen alle Geliebten, so wie sie
vereint das Finanzamt betrügen.«
Bodo Kirchhoff. Mein letzter Film
»Zu sehen und zu hören, was in mir ist und mit mir ist und nicht,
was dort sein sollte, dort war oder vielleicht sein könnte! Zu sagen,
was ich fühle und denke und nicht, was ich sagen sollte! Zu fühlen,
was ich fühle und nicht das, was ich fühlen sollte! Zu fragen, was
ich möchte und nicht warten, warten, warten auf Erlaubnis! Zu wagen,
was mich reizt, statt immer nur Sicherheit zu wählen!«
Virginia Satir
Rezension in »Beratung aktuell« Zeitschrift für Theorie und Praxis der
Beratung, von Dr. Rudolf Sanders
»Ein kurzweiliges tiefgründiges Buch, das man zunächst aufgrund seiner
äußerlichen Gestaltung – viel ansprechende Bilder und Zitate – gerne
in die Hand nimmt. Beginnt man dann einzelne Kapitel zu lesen, fühlt
man sich als Leser nicht nur angesprochen, sondern bekommt Impulse und
Anregungen, die in einem arbeiten. Hiermit erreicht der Autor ein
wichtiges Ziel: dem Leser in seinen Fragen nach Gestaltung einer nahen
Beziehung Antworten zu geben, die in ihm selber verborgen sind. Somit
ist das Buch ein "Ratgeber" ganz besonderer Art. Es macht dem Leser
Mut, in den Schwierigkeiten und Herausforderungen einer
Liebesbeziehung den Lösungsweg in sich zu suchen, indem er dem Partner
sich so zumutet wie er ist, ohne sich von dessen Urteil und
Bestätigung abhängig zu machen. Der Autor gibt Anregungen, wie das
dazu notwendige gesunde Selbstvertrauen entwickelt werden kann, aus
dem heraus es auch möglich ist, hinzuzulernen. Alle wichtigen Themen
einer Liebesbeziehung werden unter dem Aspekt aktueller
wissenschaftlicher Forschung – in für Klienten ansprechender
Ausdrucksweise – beleuchtet. So werden Partner Wege aufgezeigt, wie
sie sich immer wieder neue entdecken können. Für diejenigen, die vor
dem Ende ihrer Beziehung stehen, gibt es Hinweise, wie man selbst im
Abschied zusammenhalten kann. Verliebt sein ist keinen Kunst! Eine
gute Beziehung und Erotik in späteren Beziehungsphasen hinzubekommen,
das ist die Kunst, um die es in diesem Buch geht.«
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Wie kann man Paare überzeugen, dass sie ihre Art zu denken leichter
verändern können als den Partner?
Jenseits von Glück und Unglück ist Frieden. Glück und Unglück sind
davon abhängig, wie wir die Umstände deuten. Innerer Frieden nicht.
Je mehr wir uns gegenseitig das Gefühl geben, dass wir genauso richtig
sind, wie wir sind, desto größer wird unser Selbstwertgefühl werden
–
und unsere Liebe!
»Man muss lernen was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen.«
Georg Friedrich Händel
»Sich erziehen zur Deutungsabstinenz«
Steve de Shazer
»Ich habe gelitten, als ich die Männer verlor, in die ich mich
verliebt hatte. Heute bin ich überzeugt, dass man niemanden verlieren
kann, ganz einfach weil man niemanden besitzt. Das ist die wahre
Erfahrung von Freiheit: Das Wichtigste auf der Welt zu haben, ohne es
zu besitzen.«
Paulo Coelho, Elf Minuten
Unsere Liebe gelingt wenn jeder von uns beiden sich
selbst treu bleibt.
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»Ich habe die Wahl, entweder ein Opfer der Welt zu sein oder eine
Abenteuerin auf der Suche nach ihrem Schatz. Es sit ein Frage, wie
ich mien Leben angehe.«
Paulo Coelho, Elf Minuten
Wenn aus dem Prinz der Frosch geworden ist und küssen nicht mehr
reicht, um ihn zurückzuverwandeln...
Ich jammerte so lange, bis ich jemanden traf, der wirklich Grund
dazu hatte.
Liebe ist das was sie immer war: eine freiwillige Verbindung!
Wer Vorwürfe an den anderen richtet, tut dies oft, um den Druck unbewusster
Selbstvorwürfe loszuwerden.
Was wäre Gott ohne die Angst?
»Menschen wollen vor allem eins von Gott: Sie wollen sich auf der
sicheren Seite des Seins befinden. Sie wollen mit anderen Worten ihre
Immunsituation so verbessern, dass sie nicht in dieser elenden Verwundbarkeit
und Vergewaltigbarkeit durch die erstbesten Zwischenfälle exisitieren
müssen.« Peter Sloterdijk
Wirkungen ergeben sich nicht von selbst.
Gehorsam zerstört Menschen. Gehorsam wird zur Sicherung von Herrschaft
benötigt. Erst Angst und Bestrafung erzwingen Gehorsam.
Wachstum ernährt sich von Unterscheidungen
»Perfektion bekommt keine Kinder.«
T.S. Eliot
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»Wir glauben, wenn wir Erklärungen haben, kennen wir die Abläufe.
Die Erklärungen sind in Wirklichkeit Schnuller zur Beruhigung unserer
Neugier und Wissenssucht.«
Humberto Maturana
»Angesichts der vielen Gefahren, die den Menschen bedrohen, angesichts
des Todes, der Ungewissheit der Zukunft, der Begrenztheit des Wissens,
kann der Mensch nicht anders, als sich ohnmächtig zu fühlen. (...) Aufgrund
der existentiellen wie auch aufgrund seiner historischen Situation
versucht der Mensch sich an ›magische Helfer‹ zu binden: an Schamanen,
Priester, Könige, politische Führer, Väter, Lehrer und an die Psychologie
sowie an Institutionen wie Kirche und Staat. Häufig bieten sich jene,
die den Menschen ausbeuten, als solche ›Vaterfiguren‹ an und werden
auch als solche gerne angenommen. Man zieht es vor, Menschen zu gehorchen,
die es angeblich gut meinen, als sich selbst einzugestehen, dass man
aus Angst und Ohnmacht gehorcht.« Erich Fromm,
Vom Haben zum Sein
Die Enden unserer Beziehung wieder zusammen führen.
Ohne Haltbarkeitsgarantie – Ein Geheimnis zufriedener
Paare ist das gegenseitige Interesse und das Gespräch. Wünsche mitteilen,
Meinungsverschiedenheiten klären. Wie Paare miteinander sprechen,
beeinflusst maßgeblich ihre Beziehung. Gut miteinander umzugehen ist
lernbar, das Interesse füreinander zu behalten ist Glück!
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